Beispiel für den Computereinsatz in NWA

29 05 2008

Warum fliegen Flugzeuge? Warum brennen Glühlampen durch? Warum hat der Mond unterschiedliche Formen?

Diese Fragen und mehr, werden auf SWR Wissen beantwortet. Auf den Seiten zu Themen der Physik und Chemie, befinden sich neben einem Film zum Thema, ein Versuch, der interaktiv durchgeführt werden kann und Informationsseiten zu Unterthemen von denen das Phänomen abhängt. In meinem letzten Praktikum habe ich die Seite zum Thema Mondformen in meinen Unterricht eingebaut und die Schüler in einem Gruppenpuzzle Unterthemen behandeln lassen. Ganz toll fand ich dabei den Versuch, in dem der Umlauf des Monds um die Erde, Sonnen - und Mondfinsternisse dargestellt und nachempfunden werden können. Das einzig negative an der Seite ist für mich die Seitennavigation. Es gibt zum Beispiel mehrere Seiten zur Mondtäuschung, aber diese sind nicht in der Hauptleiste an der linken Seite erkennbar, sondern nur oben in einer extra Leiste. Sonst finde ich diese Seiten wirklich gelungen.





Probleme mit den Problemen

26 05 2008

Als ich den Text über die Lerntheoretischen Grundlagen von diesem gewissen Autor gelesen habe, blieb ich gleich am ersten Punkt der Lerntheoretischen Grundlagen hängen. Im Text steht, dass Lernen an authentischen Problemen stattfinden sollte. Das ist auch das, was uns momentan in der Mathematikdidaktik beschäftigt. Meine Überlegungen haben zwar mit Computern weniger zu tun, sondern eher mit problemorientierten Aufgaben an sich, aber das passt, glaube ich, trotzdem zum Thema. Aufgaben wurden in der Vergangenheit oft in irgendeinen Zusammenhang gepresst, um einen Realitätsbezug zu bekommen. Ein etwas übertriebenes Beipiel, aber leider trotzdem nicht abwegig:

Die blauen Strecken wurden gemessen (c=5m; a=4m). Wie breit ist der Fluss?
Da stellt sich natürlich in der Realität die Frage, welcher Idiot da c gemessen hat um die Breite des Flusses herauszubekommen.

Eine neue Entwicklung finde ich auch etwas seltsam. Es scheint in Mode gekommen zu sein, die Fragen so offen zu lassen, dass es praktisch keine mehr gibt. In neuen Schulbüchern könnte zum Beispiel eine Aufgabe sein:
Tom hat 15Euro. Er kauft halb so viel Schokoladenjoghurt für 49Cent wie Vanillejoghurt für 39Cent.
Nein, ich habe nichts vergessen. Es gibt keine Frage. So in etwa, war die Aufgabe gestellt, die ich im Praktikum ausprobiert habe und da gab es auch gleich einige Kritik der Schüler:
„Was will man denn da jetzt wissen?“ „Zwei Vanillejoghurt und ein Schokoladenjoghurt ist ja schon ein Ergebnis.“ „Wer kauft denn schon für 15 Euro Joghurt? Der wird doch schlecht.“ Nach der Musterlösung im Buch, war das aber gefragt. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass es sinnvoll ist, wenn die Schüler erst überlegen müssen, wie sie ihre mathematischen Kenntnisse auf diesen Sachverhalt anwenden können und wo das Problem (wenn man das so nennen kann) überhaupt liegt, aber dadurch wird es ja auch nicht realistischer und problemhaltiger. Ich würde das auch nicht unbedingt als authentische Problemsituation beschreiben.
Mehr zum Thema Probleme habe ich auf dem Landesbildungsserver entdeckt. Hier wird im Rahmen eines Unterstufenwettbewerbes jeden Monat das Problem des Monats eingestellt. Nachdem ich mir da einige Probleme angeschaut habe, bin ich mir aber auch nicht sicher, ob das richtige Probleme sind. Ich fühle mich nicht wirklich motiviert sofort eine Lösung zu finden und das, obwohl ich Mathematik mag. Interessanter und problemhaltiger finde ich Fermi-Aufgaben. Hier zum Beispiel eine interessante Seite dazu, für die dann auch der Computer genutzt werden kann, bzw. sollte. Leider erfordern diese eine Menge Zeit und den Mut ganz von der Schulmathematik, mit ihren klaren Rechenwegen und eindeutigen Ergebnissen, die man sonst kennt, wegzugehen. Für Projekte könnte das gut funktionieren, aber ich frage mich, wie man das in den täglichen Unterricht einbauen könnte… Tja, es scheint gar nicht so einfach zu sein ein richtiges Problem zu finden.





Denk-und Geschicklichkeitsspiele

19 05 2008

Ein Thema, das wir uns für unser Seminar ausgesucht haben sind Denkspiele. Da ich ein ziemliches Spielkind bin, habe ich da natürlich gleich mal recherchiert. Dabei bin ich auf eine ganz interessante Sache gestoßen, die ich natürlich gleich mal ausprobieren wollte. Auf dieser Seite stehen verschieden Denk - und Geschicklichkeitsspiele kostenlos zur Verfügung. Ich mag besonders Spiele, die man direkt online spielen kann. Diese gibt es hier. Außerdem stehen einzelne Spiele mit ihrem HTML-Code zur Verfügung und der Möglichkeit diese kostenlos in eigene Homepages oder Blogs einzubauen. Es werden hierfür nicht besonders viele zur Auswahl geboten, aber die Idee ist gut. Leider habe ich es nicht geschafft ein Spiel einzubauen. Ist wahrscheinlich bei einer eigenen Homepage auch eher möglich. Dafür dann ein Link zu diesem Geschicklichkeitsspiel. Bei der Suche habe ich mir auch überlegt, ab wann ein Spiel eigentlich als Denkspiel gilt? Gibt es dafür irgendwelche Kriterien? Sucht man Denkspiele im Internet, kommen dabei meistens kleinere Knobelspiele heraus. Dafür gibt es noch einige Seiten, z.B. diese. Das man bei dem hier verlinkten Geschicklichkeitsspiel weniger denken muss, als bei der Lösung eines Sudokus leuchtet ein, aber zum Beispiel bei Strategiespielen, wird oft Nachdenken gefordert. Naja, ich spiele noch ein bisschen, vielleicht fällt dir ja etwas dazu ein.





Grüne Plasmakugeln

13 05 2008

Nachdem ich gestern meinen Blog mit einem neuen Seitenkopf aufgerüstet habe, ist mir aufgefallen, dass ich keine Ahnung habe, warum die Plasmakugel auf meinem Foto grün leuchtet. Alle, die ich sonst gesehen habe, sind bläulich oder rötlich. Für Leute die jetzt gar keine Ahnung haben, was eine Plasmakugel ist und wie sie funktioniert, habe ich eine Seite gesucht. Zum Beispiel diese. Hier wird einem die Funktion auf den Niveaus der drei verschiedenen Stufen des Gymnasiums erklärt. Wissenschaftlich zwar teilweise recht ungenau, aber dafür verständlich. Da könnte man jetzt streiten, was besser wäre und ganz ehrlich habe ich manchmal das Problem, dass mein eigenes, ungenaues Wissen einiges an Erklärungen akzeptiert, solange sie logisch klingen. Wo wir schon wieder bei den richtigen Informationen und eher fragwürdigen wären. Aber zurück zur Kugel. Die Erklärung für die Unterstufe fand ich ganz witzig, weil ich mir immer noch überlege, wie die Gasteilchen ihre Nachbarteilchen beschimpfen. Das Phänomen wird aber in der Unterstufe der Realschule eher nicht behandelt. In der Erklärung für die Oberstufe, steht auch, dass bläuliches Licht zu sehen ist. Das liegt natürlich am Gas, das sich in der Kugel befindet, aber die Kugeln gibt es laut Internet kaum und wenn mit derselben Frage. Weiß das zufällig jemand? Oder hat jemand eine bessere Erklärung für das Phänomen an sich?





Computer als Hilfsmittel bei der Pflanzenbestimmung

8 05 2008

Für meinen Biologiekurs Pflanzenbestimmung muss ich ein Herbarium anlegen. Leider habe ich festgestellt, dass mein Wissen, welche heimischen Pflanzen um uns herum wachsen, kurz nach Löwenzahn und Gänseblümchen aufhört. Natürlich habe ich mir Literatur zur Bestimmung von Pflanzen besorgt, aber wenn man so gar keinen Anhaltspunkt hat, was man da vor sich haben könnte, ist das wirklich zum Verzweifeln. Auch wenn wir momentan in unserer Veranstaltung noch über die Verlässlichkeit von Informationen aus dem Netz diskutieren, habe ich hier wieder festgestellt, dass das Internet einfach eine geniale Hilfe sein kann. Unter www.pflanzenbestimmung.de können, wie der Name schon sagt, Pflanzen bestimmt werden. Die Bestimmungsschlüssel gehen wahlweiße über Photos und/oder Merkmale der zu bestimmenden Pflanzen. Das ganze ist super einfach und ich habe tatsächlich fast alle meine Pflanzen gefunden. Natürlich habe ich das dann mit den Beschreibungen in meinem Bestimmungsbuch verglichen. Die waren sich zum größten Teil einig und mir blieb sogar noch Zeit um einige Fotos zu machen.

ab





Absturzpartys – auch ein Hobby!?

5 05 2008

Ich bin gerade auf eine, meiner Meinung nach, recht schockierende Seite gestoßen. Auf Absturz-Party , haben es sich wohl einige Jugendliche zum Spaß gemacht, ihre Saufbilder ins Internet zu stellen. Die Bilder und der Umfang dieser Feste sind schon richtig krass, v.a. weil die Personen doch recht jung sind. Dazu passen auch die neusten Nachrichten. Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, was ich dümmer finde. Vollkommen sinnlose Saufpartys, oder die Bilder davon stolz ins Internet zu stellen. Ich habe keine Illusionen, dass Jugendliche nie zu viel trinken und sich da immer richtig verhalten. Hat wahrscheinlich auch keiner von uns gemacht, aber das was die da machen ist nicht mehr normal. Was meinst du dazu? Kann man solchen Entwicklungen irgendwie entgegensteuern?





Computereinsatz in der Schule - Bin ich richtig informiert?

28 04 2008

Thema unseres Seminars ist der Computereinsatz in der Schule. Ich habe mir deshalb Gedanken gemacht, welche Rolle der Computer bei der Informationsbeschaffung spielt, welche nützlichen Tipps man den Schülern zu Informationen aus dem Internet geben kann, wie man sie darauf hinweist, dass Recherche nicht ein komplettes Referat kopieren heißt und wie man sie warnt, dass nicht alle Seiten pro Abruf 9€ kosten. Das ist gar nicht so einfach. Das Internet ist inzwischen komplett überfüllt mit Informationen, die natürlich nicht alle richtig sind. Wie man an diesem Blog sehen kann, darf jeder schreiben was er möchte, deshalb sollte man wissen, welchen Quellen man eher vertrauen kann. In einem anderen Seminar haben wir WebQuests behandelt. Das sind angeleitete Recherchen, bei denen die Schüler ein Thema und Seiten zur Informationssuche angeboten bekommen, die auf jeden Fall zuverlässige Quellen darstellen. Wer mehr darüber wissen möchte kann sich hier informieren (wohl eine zuverlässige Quelle). Da die Schüler die Aufgabe am besten auch auf einer Homepage, möglichst motivierend, dargeboten bekommen sollten und der Lehrer vorher alle Links auswählen muss, die ständig überprüft werden müssen, ist diese Methode natürlich mit viel Aufwand verbunden, aber sicherlich eine gute Möglichkeit für die Schüler, die Informationsbeschaffung im Netz kennenzulernen. Danach sollte man mit den Schülern erarbeiten worauf sie achten sollen. Ich habe mir ein paar Anhaltspunkte für eventuelle Fragen überlegt, die man sich als Nutzer stellen sollte.

  • Kann man der Seite entnehmen, wer die Informationen verbreitet?
  • Ist der Autor qualifiziert oder ein Laie?
  • Wird angegeben, woher der Autor die Inhalte hat (Literaturverzeichnis)?
  • Welche Ziele verfolgt die Seite? Werbung oder objektive Forschung?
  • Ist das Angebot kostenlos, oder fallen Kosten an?
  • Darf man Inhalte (Bilder, Videos, etc.) entnehmen, oder ist das rechtlich schwierig?

Es gibt sicherlich noch mehr Kriterien, die berücksichtigt werden können und sollten, deshalb gebe ich hier mal wieder die Möglichkeit weitere Ideen zu posten.