Ein Jahr Bloggen – oder sowas in der Art

23 04 2009

Es ist morgen schon Jahr her, dass ich meinen ersten Blogbeitrag geschrieben habe. Jetzt ziehe ich meine persönliche Bilanz. Die Idee zu Bloggen fand ich zu Beginn nicht wirklich gut. Während des Semesters habe ich dann aber ganz gut hineingefunden. Auf Dauer fehlt mir jedoch tatsächlich immer wieder die Zeit. Ich glaube ich habe eine falsche Einstellung zum Web 2.0, weil ich meine Ideen nicht unfertig online stellen möchte. Das ist deshalb ein Problem, weil ich dann doch recht lange brauche um zu Schreiben. Vielleicht sollte ich einfach öfter darauf los schreiben – so wie diesen Beitrag ;-).

In den letzten drei Monaten habe ich meine wissenschaftliche Hausarbeit (Abschlussarbeit) geschrieben – und nicht einmal davon „erzählt“. Außerdem schulde ich noch einen Bericht über meine Twittererfahrungen und natürlich einen über das EduCamp, auf dem ich letztes Wochenende Stoff für ungefähr 20 Beiträge sammeln konnte (bitte nicht einfordern, denn ich werde vermutlich nicht ganz 20 schaffen ;-)). Auch sonst könnte ich eigentlich einiges Berichten. Ich sollte mir Zeit nehmen. Das ist zumindest einmal mein Vorsatz für das nächste Jahr.

Neben den persönlichen Bemerkungen noch ein paar Infos zu diesem Weblog. Inzwischen wurde er immerhin 2600 Mal aufgerufen. Es wurden 126 Kommentare geschrieben, aber der Spamfilter hatte mit 351 Kommentaren auch einiges zu tun. Ich habe nur 25 Artikel veröffentlicht. Der meistgelesene davon ist nicht – wie highwaystar42 mir damals prophezeit hat – Sex sells. Die meisten, die auf diesen Blog stoßen, beschäftigen sich mit den Problemen mit den Problemen. Was übrigens in gewisser Weise ein Teilthema meiner Abschlussarbeit ist. Dabei habe ich inzwischen einiges dazugelernt, was eigentlich auch hier stehen sollte. Ich brauche eine Liste. Wem noch etwas einfällt – gerne vorschlagen.

So lange bedanke ich mich bei allen, die hier im letzten Jahr gelesen und kommentiert haben! Danke!

Advertisements




Kommentare und das Abmahnungsproblem

14 01 2009

Zumindest vorerst ist es leider nicht mehr möglich meinen Blog zu kommentieren ohne bei WordPress angemeldet zu sein. Das finde ich sehr schade, aber ich möchte einfach ungern von irgendwelchen Anwälten abgemahnt werden.

Warum kann das passieren?
Cspannagel hat mich darüber informiert, dass in der neuen WordPressversion bei Kommentaren die Option Notify me of followup comments via email ausgewählt werden kann. Eigentlich ein nettes Feature. Jeder der in einer Diskussion auf dem Laufenden gehalten werden will kann sich weitere Kommentare als Mail zuschicken lassen. Das ist aber in der Form rechtlich nicht zulässig, da keiner überprüfen kann, ob jeder die eigene E-Mail-Adresse einträgt. Es könnten fremde Adressen angegeben werden, wodurch betroffene ungewollt E-Mails bekommen –> Spam. Hier schalten sich dann Anwälte ein und verteilen teure Abmahnungen. Inwiefern das private Blogs treffen kann ist nicht ganz sicher (upload-magazin) aber ich möchte lieber kein Risiko eingehen.

Was tun?
Leider gibt es momentan noch keine andere Möglichkeit als die Kommentarfunktion einzuschränken.

Ich hoffe, dass ich trotzdem noch den ein oder anderen Kommentar bekomme und warte ab wie sich die Dinge entwickeln.





Dann Twitter ich halt auch mal…

29 12 2008

Inzwischen habe ich so viel über Twitter gehört und gelesen, dass ich es doch selbst ausprobieren möchte. Twitter ist ein Dienst, der die Möglichkeit zum Microblogging gibt. Im Prinzip funktioniert das wie bloggen, aber man hat nur 140 Zeichen um sich seinen Mitmenschen mitzuteilen. Auf der einen Seite finde ich das sehr sinnvoll, weil ich öfter denke „das könnte ich doch bloggen“ und dann beschließe, dass das jetzt zu umständlich ist. Entweder habe ich zu wenig Zeit, oder es handelt sich nur um einen interessanten Link oder eine kleine Anmerkung, der ich keinen ganzen Beitrag witmen möchte. Da ist es toll wenn man einfach kurz auf verschiedene Dinge hinweisen kann. Auf der anderen Seite weiß ich nicht so richtig, ob ich wirklich ständig mitteilen will, was ich gerade mache und ob das irgendjemanden interessiert. Trotzdem werde ich es mal ausprobieren und dann entscheiden, ob es etwas für mich ist. Also bin ich ab jetzt in Twitter vertreten und zwar hier. Mal schauen wie lange ;-). Fortsetzung folgt…





Netz der Physiklehrer

20 11 2008


(Lehrer = Studenten, Dozenten, Referendare und alle, die sich dafür interessieren 😉 )
Das ist eine, für mich persönlich sehr interessante, Idee von Thorsten Schönbohm. Eine erste Umsetzung dieser Idee befindet sich auf http://www.oneview.de/netzwerke/der_physiklehrer. Der Schwerpunkt liegt momentan vor allem auf dem Austausch von nützlichen Links, aber auch Forumsdiskussionen zu verschiedenen Themen sind möglich und erwünscht.

Das ist aber nicht nur irgendein Projekt auf das ich irgendwie aufmerksam geworden bin. Es ist ein erster, ganz kleiner Schritt in einem großen Vorhaben.

Die Idee aus dem Seminar Didaktik der Informatik in kurzer Zusammenfassung (wie immer 😉 ):
Jeder Lehrende, egal ob Dozent, Professor oder Lehrer sollte über ein möglichst großes Netzwerk an Kontakten verfügen. Dabei sind aber nicht nur Lehrer-Lehrer-Netze gemeint, sondern auch Netze zwischen jeglichen anderen Personen, die sich für ein Thema interessieren. Studenten, Schüler, Professoren, Eltern, in einem entsprechenden Berufsfeld tätige Personen oder eigentlich einfach jeder, der mitmachen möchte. Vernetzungen dieser Art schaffen unbeschreiblich viel Potential für neue Ideen, Raum für kritische Auseinandersetzungen, Möglichkeiten für Forschung und letztendlich war das in unserem Fall ein Auslöser dafür, dass unser Seminar eine solches Ausmaß annehmen konnte. Bezeichnet haben wir diese Art der Vernetzung mit der Maschendrahtmetapher. Genaueres hierrüber schreibt Ulrike Kleinau, die ursprüngliche Erfinderin dieser Metapher, in ihrem Blog. Nur, wie vernetzt man sich? Einen Grundstein hierfür soll die Maschendraht-Community legen. Hier kann über Fragen, Ideen, und Möglichkeiten der Vernetzung diskutiert werden.

…Und hier wurde ich auch von Thorsten Schönbohm „angesprochen“, der sich dort gerade mit der Idee dieser Vernetzung beschäftigt.
Jeder, der ein generelles Interesse an Vernetzungen hat, kann in der Maschendraht-Community Ideen zur Vernetzung einbringen und sammeln, Kontakte knüpfen oder einfach nur Fragen dazu stellen. Alle Physikstudenten, -lehrer, -professoren und Hobbyphysiker darunter, können außerdem gleich mal einen ersten Schritt tun und dem Netz der Physiklehrer beitreten.





Go! Animate: Meine Vorstellungen zu LdL

10 11 2008

Neulich habe ich einen Tipp bekommen. Auf Go! Animate lassen sich ganz einfach kleine Filmchen erstellen. Das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren. Also riesigen Spaß macht das auf jeden Fall und es entstehen mit wenig Aufwand ganz nette Filmchen. Um nicht nur zu spielen und nebenher noch etwas sinnvolleres zu machen, habe ich mal meine Vorstellung zu unserem viel diskutierten LdL (Lernen duch Lehren) zusammengefasst. Nur meine Vorstellungen, ganz kurz und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wer sich mehr dafür interessiert und auch die Theorien dahinter weiter begreifen will, kann sich inzwischen auf unzähligen Seiten informieren ;-). Wie alles angefangen hat und eine Sammlung aller wichtigen Links gibt es in unserem Wiki.

Und hier mein kleines Filmchen.


Der Ton ist leider etwas mies, aber trotzdem viel Spaß ;-)!





Tipps und Tricks zur Fotografie

5 11 2008

In einem Seminar wurde ich auf eine sehr interesante Seite aufmerksam gemacht. Wer sich für Fotografie interessiert, sollte unbedingt einmal einen Blick auf diesen Fotolehrgang werfen. Hier kann man im Schnelldurchlauf – oder ganz ausführlich – wichtige Grundlagen, Informationen und Tipps zur Fotografie nachlesen. Eine wirklich sinnvolle Alternative zu teuren Büchern, die schnell veralten. Ich habe auf jeden Fall einige neue Ideen gesammelt, die ich bei nächster Gelegentheit ausprobieren möchte.





„Blogpausen“ sind echt ungünstig

5 11 2008

In der vorlesungsfreien Zeit kam ich kaum noch zum Bloggen. Neben Ferienjob, Hausarbeiten und Zeit zuhause bei Familie und Freunden verbringen, muss der Blog halt mal zurückstecken, aber jetzt habe ich ein richtiges Wiedereinstiegsproblem. Eigentlich dachte ich, mein erster Beitrag nach der langen Zeit müsste ein ganz toller und besonders bloggenswerter Beitrag sein. Aber da mir dann keiner kreativ und sinnvoll genug erschien, habe ich es einfach ganz gelassen. Ein Teufelskreis. So ganz aufzuhören finde ich dennoch schade, denn laut Statistik wird mein Blog tatsächlich noch gelesen (oder Betroffene fluchen über einen Fehltreffer von Google 😉 ). Ich mache jetzt einfach mal wieder einen Startversuch und schaue was passiert, deshalb würde ich mich natürlich besonders über Rückmeldungen freuen.